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Newsletter der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen 08/2021



Landtagswahl 2021
Wahl-O-Mat-Redaktion zur Landtagswahl in Thüringen gesucht

Der Wahl-O-Mat ist eines der erfolgreichsten Angebote der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Seit 2002 wurde er vor Wahlen über 82 Millionen Mal genutzt. Zur letzten Landtagswahl in Thüringen im Jahr 2019 wurde der Thüringer Wahl-O-Mat 236.561 mal genutzt.

Die Thesen des Wahl-O-Mat, mit denen sich die unterschiedlichen Positionen der Parteien vergleichen lassen, entwickelt eine Redaktion aus Jungwählerinnen und Jungwählern, Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Journalismus und Bildung und den Verantwortlichen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb sowie der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in einem Online-Workshop vom 24. -26. Juni 2021.

Du bist bei der voraussichtlichen Landtagswahl am 26. September 2021 wahlberechtigt und am Wahltag nicht älter als 26 Jahre alt? Du willst als Redaktionsmitglied bei der Erstellung und Auswahl der Thesen dabei sein? Dann bewirb Dich jetzt für den Wahl-O-Mat!

Alle weiteren Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind unter dem beigefügten Link zu finden.

Bewerbungsunterlagen



Veranstaltungen
Veranstaltungen anlässlich des 100. Geburtstages von Sophie Scholl (geboren am 9. Mai 1921, hingerichtet am 22. Februar 1943)

In Vorträgen, Lesungen und Schulveranstaltungen erinnern wir an Sophie Scholl, die am 9. Mai 2021 einhundert Jahre alt geworden wäre.

Bereits am Jubiläumstag wird  Dr. Ilse Nagelschmidt, Literaturwissenschaftlerin und emeritierte Professorin aus Leipzig, den Lebensweg von Sophie Scholl in einem Online-Vortrag nachzeichnen. „Menschsein, das bedeutet, Verantwortung zu übernehmen.“ Mit diesem Satz hat  Ilse Nagelschmidt ihren Vortrag überschrieben. Der Vortrag ist ab dem 9. Mai 2021 auf unserem You-Tube-Kanal online. 

Am 2. Juni 2021 folgt im Frauen- und Familienzentrum Ilmenau eine Lesung mit der Biografin und Autorin Dr. Maren Gottschalk aus ihrem Buch „Wie schwer ein Menschenleben wiegt. Sophie Scholl. Eine Biografie“. Am darauffolgenden Tag ist  Maren Gottschalk in der Stadt- und Kreisbibliothek Saalfeld mit diesem Buch, in dem sie sich noch einmal auf der Basis von bisher unveröffentlichten Quellen und Gesprächen mit Zeitzeugen mit Sophie Scholl beschäftigt, zu Gast. An den Geschwister-Scholl-Schulen in Ilmenau und Bad Blankenburg geht die Autorin gemeinsam mit den Schüler*innen der Frage nach „Wer ist die Frau hinter der Ikone?“. Hier steht ihre einfühlsame Biografie „Schluss. Jetzt werde ich etwas tun. Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl“ im Mittelpunkt.

Der Landeszentrale für politische Bildung ist es gemeinsam mit den Vortragenden ein besonderes Anliegen, einem breiten Publikum den eindrucksvollen Lebensweg der Sophie Scholl in seiner Komplexität darzustellen und an eine junge Frau zu erinnern, die sich in ihren letzten Lebensjahren unerschrocken und mutig gegen das NS-Regime stellte. Diese Erinnerung ist angesichts missbräuchlicher und unsäglicher Vergleiche aus dem Querdenker-Milieu  umso wichtiger. Weitere Informationen zu den unseren Veranstaltungen  am 9. Mai, 2. und 3. Juni finden Sie auf unserer Homepage bzw. in den Sozialen Medien. Hier informieren wir auch über evtl. Corona-bedingte Online-Alternativen.

Gern machen wir auf ein weiteres Projekt aufmerksam: Eine gelungene Annäherung an die junge Sophie Scholl ist das durch SWR und den BR  in Zusammenarbeit mit  Maren Gottschalk ins Leben gerufene Projekt „@ichbinsophiescholl“. Dieses innovative Projekt starteten die beiden Sender am 4. Mai 2021 auf Instragram, um Sophie Scholls Geschichte einem vor allem jüngeren Publikum zu erzählen und in einem Gedankenspiel die Frage zu verfolgen „Was würde sie heute tun?“ 



Neuerscheinung
Von der Staatsgründung zum Mauerbau. Das geteilte Deutschland in den 1950er-Jahren. Ein Überblick

Neu bei uns erschienen ist das Buch von Dr. Dieter H. Kollmer.

„In den 1950er-Jahren wurden die Grundlagen für die nachfolgenden Jahrzehnte geschaffen und die Weichen für die Zukunft der beiden deutschen Staaten gestellt. Es war eine Zeit des Aufbruchs in Ost- wie in Westdeutschland, des Experimentierens und der Neuorientierung in vorgegebenen internationalen Strukturen, aber auch des Versuchs der Bewältigung der Vergangenheit, und des Festhaltens an angeblich Bewährtem. Es entwickelte sich eine 'asymmetrisch verflochtene Parallelgeschichte', deren Endpunkt nicht im Unendlichen lag, sondern im Jahr 1989. Nur das wusste damals noch niemand.“

Dr. Dieter H. Kollmer hat in einem Videointerview mit uns Kernaussagen seines Buches vorgestellt. Das Video ist auf dem YouTube-Kanal der LZT verfügbar. Bestellt werden kann die Publikation über die Homepage.

YouTube Link



Online-Buchvorstellung
"Die Moskauer. Wie das Stalintrauma die DDR prägte“ mit dem Autor Andreas Petersen

Die DDR war in den Anfangsjahren geprägt von Paranoia und Denunziation. Der Historiker Andreas Petersen erzählt, wie es dazu kam und erkundet das Trauma der Gründergeneration um Pieck und Ulbricht. Sie hatten in Moskau die Jahre des Terrors überlebt, in denen Stalin mehr Spitzenkader der KPD ermorden ließ als Hitler. Ab 1945 setzten sich die „Moskauer“ in den Machtkämpfen um die Führung in der sowjetisch besetzen Zone durch . Die ersten Jahre waren Stalin-Jahre, Zweifel und Fragen waren nicht erwünscht. Die „Moskauer“ hätten sich sonst der eigenen Verantwortung stellen müssen. „Über die DDR und ihre Gründungsväter wird man nach der Lektüre dieses klugen Buches wahrscheinlich anders sprechen müssen als bisher“ (Prof. Jörg Baberowski).

Das Buch stellt der Autor im Gespräch mit dem Leiter der LZT, Franz-Josef Schlichting, vor.

YouTube Link



Neu in unserer Reihe „Die Geschichte hinter dem Bild“
Martin Luther King

In unserer 36seitigen Broschüre aus der Reihe „Die Geschichte hinter dem Bild“ gibt der Autor Gottfried Orth Antworten auf viele Fragen zum US-amerikanischen Bürgerrechtler Martin Luther King.

Wer war Martin Luther King? Was hat ihn geprägt? Wie kam er zur Gewaltfreiheit als Mittel und Ziel gesellschaftlicher Veränderungen und wie hat er Gewaltfreiheit verstanden? Was hat er zu seinen Lebzeiten bis zu seiner Ermordung 1968 verändert? Was sagt er uns heute?

Sein Traum von der Gleichheit aller Menschen und einem Ende des Rassismus ist noch nicht in Erfüllung gegangen, wie aktuelle Beispiele belegen.

Zur Bestellung



Online-Veranstaltung
Buchvorstellung: Meine kleine Großmutter & Mr. Thursday

18.05.2021 | 18:00 | Online-Veranstaltung der LZT und des FrauenZentrum Erfurt

Lesung und Gespräch im Rahmen der Reihe „Das politische Buch im Gespräch“

Linda, Übersetzerin aus dem Persischen, lässt sich gern von ihren Träumen lenken, und so findet sie sich eines Tages in Lüneburg wieder: Dort lebte ihre kaum gekannte Großmutter Ida unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, geflohen aus Oberschlesien, verwitwet, mit fünf Kindern. Knapp eineinhalb Meter groß, arbeitete sie für den »Direktor des englischen Kinos«. Dieser Halbsatz entzündet Lindas Phantasie, und schon ist sie mitten in der Zeit der britischen Besatzung, von 1945 bis 1949: Ida verliert ihren Mann, Ida schrubbt Wäsche für die Tommys, und Ida begegnet Mr. Thursday. Sie fängt bei ihm im »Astra Cinema« an und merkt vor lauter Begeisterung für die Filme kaum, dass er sich in sie verliebt … Das Kino wird zum Gegenbild für die raue Wirklichkeit, durch die Ida und ihre kleine Rasselbande sich als »Flüchter« durchboxen, mit Einfallsreichtum, der Kraft der Träume und der Liebe, die sie verbindet. Indem Linda aus Sehnsucht nach der Großmutter, die sie nicht hatte, zu deren Erzählerin wird, verändert sie sich selbst – und erzählt noch dazu die Geschichte einer ganzen Epoche.

Tanja Langer, geb. 1962 in Wiesbaden, studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Politologie, Kunstgeschichte und Philosophie in München, Paris und Berlin. Sie inszenierte zahlreiche Theaterstücke, publizierte in großen Tageszeitungen und veröffentlichte Erzählungen, Hörspiele und Romane, zuletzt »Der Tag ist hell, ich schreibe dir« (2012; 2019 als Hörbuch gelesen von Eva Mattes) und »Der Maler Munch« (2013). Sie schreibt für bildende Künstler und Neue Musik, u. a. das Libretto für die Oper »Kleist« von Rainer Rubbert (2008). Sie lebt in Berlin.

Link zur Anmeldung



Online-Seminar anlässlich der Reichsgründung vor 150 Jahren
„Vom Deutschen Reich zum wiedervereinigten Deutschland. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Nation, Einheit und Grenzen“

Online-Seminar 20. Mai, ab 9.00 Uhr

Mit der Proklamation des preußischen Königs zum Kaiser des neu gegründeten Deutschen Reiches schien 1871 die deutsche Frage in Mitteleuropa endgültig gelöst zu sein. Seit langer Zeit hatten verschiedene gesellschaftliche Gruppen einen deutschen Nationalstaat angestrebt. War sich die Revolution von 1848 noch uneinig über den Umfang des Staatsgebildes, setzte Bismarck die kleindeutsche Lösung unter preußischer Führung um. Die Grenzen Deutschlands änderten sich in den nächsten 140 Jahren bedingt durch Kriege und Teilung mehrfach. Erst der Einigungsvertrag  von  1990 und der Zwei-plus-Vier-Vertrag legten die heute gültigen Grenzverläufe fest. Jede Veränderung hatte enorme Auswirkungen für die betroffene Bevölkerung. Das Seminar von Point Alpha Akademie und Landeszentrale, das ursprünglich als zweitägige Fachtagung geplant war, widmet sich ausgewählten Aspekten dieser Fragestelllungen.   

Programm und Anmeldung



Live-Stream
„Smart City – Wie wollen wir leben?“

Am 27. Mai startet die fünfteilige Veranstaltungsreihe „Smart City – Wie wollen wir leben?“. Die Auftaktveranstaltung findet in Verantwortung der TLM mit dem Live-Talk „Smart City und Vernetzung total – Wie das Internet der Dinge die Stadt verändert“ statt. Geklärt wird dabei, was das sogenannte Internet der Dinge mit Smart Citys zu tun hat. Dabei wird es um Fragen gehen wie beispielsweise: Wie finde ich schneller einen Parkplatz? Wie lässt sich Lärm in der Stadt reduzieren? Kann Beleuchtung nicht optimaler eingesetzt werden, um Kosten zu sparen?

Der Live-Talk kann unter www.tlm.de im Livestream angeschaut werden.

Eine Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der FUNKE Medien Thüringen, der Landeszentrale für politische Bildung (TLZ), der Stadt Gera und der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM)

Information und Anmeldung

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Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
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Online-Redaktion: Michael Panse

Tel: 0361 / 57-3212725 | E-Mail: LZT_PF@tsk.thueringen.de

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