Der Podcast der LZT
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Der Erfurter Leuchter - Lebenszeichen aus den „Katakomben“ der Altstadt
17.02.2021
Ein Podcast Im Rahmen des Themenjahrs „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ von Lothar Tautz mit Tobias Bassenge als Moderator und Produzent und Dr. Ronen Pinkas als special guest. Die Landeszentrale für politische Bildung führt seit 2013 Schulprojekte mit dem Religionspädagogen und Sozialkundelehrer Lothar Tautz durch. In der im Podcast vorgestellten Schulprojektreihe richten wir den Blick auf das jüdische Leben in Thüringen, insbesondere auf Erfurts jüdisches Erbe, wofür die Stadt gerade den Antrag auf den UNESCO-Welterbetitel gestellt hat. Im Podcast stellt Lothar Tautz in seiner ihm eigenen Art das Schulprojekt vor. Im Fokus steht der „Erfurter Leuchter“, eine Menora, die einer jüdischen Familie gehörte, die bis zu den Verfolgungen durch die Nationalsozialisten in der Erfurter Altstadt wohnte. Die Menora wurde zu DDR-Zeiten von ihm entdeckt und ist heute eines der wichtigsten Ausstellungsstücke in der Kleinen Synagoge. Sachverständige Verstärkung für das Gespräch hat er sich mit Dr. Ronen Pinkas aus Haifa, seit 2018 auch Dozent an der Uni Potsdam, geholt. Den musikalischen Auftakt spielt die israelische Folk-Gruppe „The Parvarim“ mit „Hevenu Schalom Alechem“. Bei Interesse am Projekt, das ab September in der Alten und Kleinen Synagoge durchgeführt wird, wenden Sie sich bitte an Frau Ursula Nirsberger: Ursula.Nirsberger@tsk.thueringen.de.
Schulprojektreihe 2021 „Ossi-Wessi-Geht’s noch?“
01.02.2021
Schulprojektreihe 2021 „Ossi-Wessi-Geht’s noch?“ - Projektreferent Lothar Tautz im Gespräch - Herr Tautz wurde auch 2021 von der Landeszentrale beauftragt, DDR-Schulprojekte sowohl in traditioneller als auch in digitaler Form durchzuführen. Mit dem digitalen Format konnte er bereits 2020 sehr gute Erfahrungen sammeln. Gemeinsam mit dem Verein „Gegen Vergessen - Für Demokratie“ e.V. führt die LZT seit 2013 DDR-Schulprojekte mit Herrn Tautz durch. Es ist uns ein besonderes Anliegen, die DDR multiperspektivisch Blick zu nehmen. Die DDR wird also nicht nur von „oben“ betrachtet, sondern das Augenmerk liegt auch auf den widerständigen Entwicklungen und der Suche nach Freiräumen an der Basis der Gesellschaft. Eine besondere Rolle spielt dabei der Blickwinkel der „Generation Einheit“, also der Schüler*innen selbst. Charakteristisch für das Projekt ist wieder, dass in der Ergebnisphase die Frage nach der aktuellen Bewertung der Deutschen Einheit und den Auswirkungen des Vereinigungsprozesses bis ins Heute gestellt und gemeinsam mit den Jugendlichen nach Antworten gesucht wird. Im Podcast stellt Lothar Tautz in seiner ganz eigenen Art das aktuelle Schulprojekt „Ossis-Wessi – Geht’s noch?“ vor. Bei Interesse am Projekt, das an Thüringer Schulen zum Einsatz kommen soll, wenden Sie sich bitte an Frau Ursula Nirsberger: Ursula.Nirsberger@tsk.thueringen.de
Das KZ Buchenwald 1937 bis 1945 | Interview mit Dr. Michael Löffelsender
23.12.2020
Die aktuelle Publikation der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen stellt die Geschichte des KZ Buchenwald kompakt vor. Radio F.R.E.I. sprach mit dem Autor und Historiker Dr. Michael Löffelsender. Zum Inhalt des Buchs: Im Sommer 1937 ließ die SS auf dem Ettersberg nahe der Stadt Weimar das KZ Buchenwald errichten. Es wurde zu einem der größten nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bis zur Befreiung im April 1945 durchliefen mehr als eine Viertelmillion Menschen aus nahezu allen Ländern Europas das Lager auf dem Ettersberg oder eines seiner 130 Außenlager. 56.000 von ihnen überlebten nicht. Der vorliegende Band stellt die Geschichte des KZ Buchenwald in wesentlichen Zügen, Entwicklungen und Zusammenhängen vor. Der Blick auf die Binnengeschichte des Lagers wird verbunden mit dem Blick auf die deutsche Gesellschaft im Nationalsozialismus - eine Gesellschaft, die Ausgrenzung und Konzentrationslager überwiegend für gerechtfertigt hielt und sich der Lager und Häftlinge auf vielfältige Art und Weise bediente.
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