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Newsletter der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen 04/2021



Neu im Angebot der LZT
eBooks zum Downloaden

Step by step…
 
Nach dem kürzlichen Start unseres YouTube-Kanals, der neuen Homepage, Online-Veranstaltungsformaten, Newsletter und Podcasts gibt es jetzt auch kostenlose eBooks auf der Homepage der LZT. Die ersten sieben eBooks stehen zum Downloaden bereit und in den nächsten Wochen werden weitere hinzu kommen.
 

eBook Angebot der LZT



Internationaler Tag gegen Rassismus am 21. März

Der Internationale Tag gegen Rassismus  am 21. März erinnert an das "Massaker von Sharpeville" im Jahr 1960. Während einer Demonstration gegen die Apartheidgesetze in der südafrikanischen Stadt eskalierte die Situation: Polizisten schossen in die Menge und töteten 69 Menschen, mindestens 180 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Sechs Jahre später riefen die Vereinten Nationen den 21. März zum Gedenktag aus. An diesem Tag soll seitdem nicht nur der Opfer von damals gedacht werden, sondern auch Aktivitäten gegen Rassismus heute initiiert werden. Bei der bpb steht ein umfangreiches Themenportal zum Thema Rassismus zur Verfügung.

Im LZT-Publikationsangebot steht mit "Rassismus. Die 101 wichtigsten Fragen" von Susan Arndt ein kompakter Überblick zur Verfügung. Susan Arndt bietet in diesem Buch Einblicke in Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Rassismus, in das Wissen das ihn trägt und jenes, das ihn hinterfragt. Es gibt kaum Menschen, die sich gern als Rassistinnen oder Rassisten bezeichnen lassen. Er ist aber keineswegs auf kleine rechtsextreme Zirkel beschränkt. Vielmehr lauert er selbst in scheinbar harmlosen Begriffen unserer Alltagssprache. Sich zu fragen, was man über Rassismus weiß – und was nicht – und was er mit einem selbst zu tun hat, das ist der beste Weg, sich Rassismus zu widersetzen. 101 der wichtigsten dieser Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Diese Verlagspublikation versenden wir nur in Thüringen.

Zur Bestellung



Filmstreaming und Gespräch (Abrufangebote)
Dokumentarfilm: Rabbi Wolff – Ein Gentleman vor dem Herrn (D 2016, 90 min)

Der Film von Britta Wauer gibt Einblicke in das bemerkenswerte Leben und Wirken des im Juli vergangenen Jahres verstorbenen William Wolff. Er war wohl einer der ungewöhnlichsten Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde am 13. Februar 1927 in Berlin als Wilhelm Wolff geboren und starb am 8. Juli 2020 als britischer Staatsbürger in seinem Häuschen in der Nähe von London. Von 2002 bis 2015 pendelte er als Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern wöchentlich von London zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. In früheren Lebensabschnitten musste er als jüdisches Kind mit seinen Eltern aus Deutschland über die Niederlande nach England emigrieren, studierte dort Nationalökonomie, wurde dann Journalist und Ressortleiter beim Daily Mirror. Mit 52 Jahren begann er eine Ausbildung zum Rabbiner und wirkte bis 2002 an verschiedenen jüdischen Gemeinden in England. Mit seiner unkonventionellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte William Wolff die Zuschauer bereits in Britta Wauers Film IM HIMMEL, UNTER DER ERDE, einem Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee. Das war Anlass genug, ihm einen eigenen Film zu widmen.

Der Film läuft als dritter Beitrag unserer Filmreihe „Jüdische Geschichte(n)“ zum Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ und kann vom 24.03. bis 30.03. kostenfrei von der Website unseres Kooperationspartners Kino mon ami Weimar abgerufen werden. Informationen zur Zugangsmöglichkeit und der entsprechende Link sind auf der Website www.kinomonami.de zu finden. Begleitend zum Film wird ein Filmgespräch mit der Regisseurin im YouTube Kanal der Landeszentrale eingestellt werden. Eigene Fragen und Bemerkungen können Interessierte an die Adresse LZT_PF@tsk.thueringen.de senden.

Zugangsmöglichkeit


Sabine Michel und Dörte Grimm (Foto: Joachim Berg)

Online-Veranstaltung
„Die anderen Leben. Generationengespräche Ost“ – Lesung mit den Filmemacherinnen und Autorinnen Sabine Michel und Dörte Grimm

Seit dem Mauerfall im November 1989 stehen individuelle Biografien vor den Herausforderungen einer gesamtdeutschen gesellschaftspolitischen Gegenwart, die in ihrem identitätsstiftenden Selbstverständnis noch immer zu begreifen ist, ja, die bis heute tief in die gesellschaftliche und politische Entwicklung Deutschlands eingreift. Für den Interviewband „Die anderen Leben. Generationengespräche Ost.“ haben die Filmregisseurinnen Sabine Michel und Dörte Grimm Dialoggespräche zwischen ehemaligen „Wendekindern“ und ihren Eltern geführt und so individuelle Aufbruchs- und Transformationsverarbeitungen in gesellschaftlichen Umbruchsprozessen erstmalig aus einer Zweigenerationenperspektive dokumentiert. Dabei spielen auch immer Fragen nach Anpassung und Widerstand eine Rolle: wie viel war nötig, wie viel möglich – und wie erinnern das damalige Kinder und Erwachsene.

Sabine Michel, 1971 in Dresden geboren, 1990 Abitur; Filmregie -Diplom an der Filmhochschule Babelsberg; Spielfilmdebüt, danach Dokumentarfilme, die auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals, im Kino und regelmäßig im Fernsehen laufen: „Zonenmädchen“, Porträts über Corinna Harfouch, Henry Maske und Sibylle Bergemann – ausgezeichnet mit dem Adolf-Grimme-Preis. Sabine Michel arbeitet auch als Autorin und Regisseurin am Theater.

Dörte Grimm, 1978 in Pritzwalk/Brandenburg geboren, studierte Publizistik, Geschichte und Ethnologie. Seit 2008 arbeitet sie als freie Autorin und Regisseurin für diverse Fernsehformate, dreht Dokumentarfilme und schreibt Kinderbücher. Ihr erster Dokumentarfilm „Die Unberatenen. Ein Wendekinderportrait“ lief auf zahlreichen Festivals. Sie ist Vorsitzende des Vereins Perspektive hoch drei / Dritte Generation Ost.

Am Montag, 29. März 2021, 18.00 Uhr findet die Buchlesung als Webex Meeting statt. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Interessierte melden sich bitte unter LZT_PF@tsk.thueringen.de an. Sie erhalten einen Einladungslink zum Meeting. (Foto Joachim Berg)

 



Online-Veranstaltung
Der Soundtrack für Hass und Gewalt: RechtsRock (nicht nur) in Thüringen - Online-Diskussion mit Dr. Thorsten Hindrichs

25.03.2021 | 18:00 | Online-Veranstaltung, Livestream auf den Facebookseiten der Veranstalter
 

Thüringen ist nicht erst seit dem großen  RechtsRock-OpenAir in Themar 2017 mit rund 6.000 Neonazis eines der Zentren der RechtsRock-Szene in Deutschland. Seit nun mehr als 30 Jahren konnte die Neonazi-Szene ihre Netzwerke im Freistaat aufbauen: Bands, Tonstudios und Vertriebe - alles findet sich in großer Zahl in Thüringen, das sich so zum RechtsRockland entwickelte. Zuletzt sorgte die Razzia bei der Neonazi-Bruderschaft "Turonen" für Aufsehen. Diese sind wohl nicht nur wichtige Netzwerker der RechtsRock-Szene und der „Blood&Honour“-Strukturen, sondern auch im Bereich Organisierte Kriminalität aktiv. Hass-Musik sozialisiert Menschen in der Neonazi-Szene, ist eine zentrale Geldquelle für deren Finanzierung und nicht zuletzt auch eine Machtdemonstration gegenüber der demokratischen Mehrheitsgesellschaft. Wir wollen gemeinsam mit dem Musikwissenschaftler Dr. Thorsten Hindrichs (Universität Mainz) über RechtsRock und seine Bedeutung für die Szene sprechen. Außerdem werden wir die MOBIT-RechtsRock-Statistik für Thüringen 2020 vorstellen und die Entwicklungen der Szene genauer betrachten. 

Das Online-Gespräch findet ab 18 Uhr statt und wird auf den Facebookseiten der LZT und Mobit gestreamt werden.



Neuerscheinung
Die Schlacht von Stalingrad

Neu in unserer Reihe "Die Geschichte hinter dem Bild" ist "Die Schlacht von Stalingrad" von Matthias Schwartz.
 
Der Name Stalingrad gilt bis heute im Deutschen als Inbegriff für eine verheerende Niederlage, als „Synonym für Apokalypse“ (Jens Ebert). Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 hatte die Wehrmacht die europäischen Gebiete des Landes zu großen Teilen erobert und verwüstet. Erst im Herbst und Winter 1942/1943 gelang es der Roten Armee, einen entscheidenden psychologischen Wendepunkt im Kriegsverlauf zu erzielen, indem sie die Sechste Armee der Wehrmacht in dieser südlichen Stadt an der Wolga stoppte, einkesselte und schließlich besiegte.
 
Zu bestellen ist die Broschüre über die Homepage der LZT.

Zur Bestellung



Neuerscheinung
Der blaue Engel

Neu in unserer Reihe "Die Geschichte hinter dem Bild" ist auch "Der blaue Engel" von Michael Grisko.

Der 1930 uraufgeführte Film „Der blaue Engel“ machte die Schauspielerin und Sängerin Marlene Dietrich (1901– 1992) weltberühmt. Der Autor Heinrich Mann (1871– 1950) schrieb mit seinem 1905 erschienenen Roman „Professor Unrat oder das Ende eines Tyrannen“ die literarische Vorlage. Es war einer der ersten Tonfilme in Deutschland. Für die Produktion beschäftigte die UFA (Universum Film Aktiengesellschaft) den amerikanischen Regisseur Josef von Sternberg. Neben Marlene Dietrich war der in Amerika erfolgreiche und mit dem ersten Oskar der Filmgeschichte ausgezeichnete Emil Jannings engagiert worden. Das aus diesem Film stammende Bild „Lola Lola auf dem Fass sitzend“ wurde später vielfach kopiert und wurde zu einer Ikone der Kulturgeschichte.

Der Autor Michael Grisko stellt in einem Video die Publikation vor - zu bestellen ist es über die Homepage der LZT.

Kurzvorstellung des Autors



YouTube-Video
Gespräch mit Prof. Uwe Hoßfeld zu seinem Buch "Biologie und Politik. Die Herkunft des Menschen"

Derzeit wird die Streichung des Begriffes „Rasse“ für die Kategorisierung von Menschengruppen im Grundgesetz diskutiert. Eine Mehrheit scheint sich abzuzeichnen.
Über seine Entstehung, Begriffsgeschichte und offenkundige Ungeeignetheit informiert unsere Publikation „Biologie und Politik“ von Prof. Uwe Hoßfeld aus Jena.
Im Video haben wir mit dem Autor über sein Buch gesprochen.

YouTube Link

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Impressum:

Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
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Online-Redaktion: Michael Panse

Tel: 0361 / 57-3212725 | E-Mail: LZT_PF@tsk.thueringen.de

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