Veranstaltungen

29.06.2021 | 19:03 | Fanprojekt Jena
Vor einem Jahr, im Juni 2020 flammten im Zusammenhang mit dem Nominierungsverfahren zur Präsidentenwahl in Belarus Straßenproteste auf. Die Wahlen selbst im August gerieten zur Farce: Seitdem rollt in Belarus eine historische Protestwelle gegen den Langzeitautokraten Aljaksandr Lukaschenko, der das osteuropäische Land seit 1994 mit harter Hand regiert. Demonstranten forderten die Abdankung Lukaschenkas und Neuwahlen. Die Antwort des Regimes: Gewalt und Verhaftungen. Die von belarussischen Behörden erzwungenen Landung eines Passagierflugzeugs in Minsk, die Festnahme des Regierungskritikers Roman Protasewitsch und die Ausstrahlung eines merkwürdigen Interviews mit ihm im Staatsfernsehen von Belarus sorgen aktuell für Aufsehen. Seit Juni 2020 wurden über zehntausende Menschen inhaftiert. Darunter waren auch viele prominente Sportler und Fußballer des Landes, sowie Fußball-Fans. In seinem Vortrag berichtet der langjährige Belarus-Kenner und Mitgründer des Projektes Fankurve Ost, Ingo Petz, von den aktuellen Protesten, über ihre politischen Hintergründe und von der Rolle von Fußball und Fanszenen. Zudem gibt er Einblicke in die Kultur und Geschichte eines Landes, das hierzulande immer noch sehr unbekannt ist.

Ingo Petz hat über 20 Jahre als Journalist über Belarus und Osteuropa berichtet. 2014 gründete er das Projekt Fankurve Ost, das sich mit den Fankulturen in Belarus, Russland und in der Ukraine beschäftigt. 2018 war er im Team der Deutschen Fanbotschaft bei der WM in Russland. Seit Dezember 2019 arbeitet er bei Football Supporters Europe.
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„Einer für alle, alle für einen“ – Sport und Sportler im Widerstand gegen Lukaschenko in Belarus
01.07.2021 | 18:15 | Augustinerkirche Gotha, Klostergasse, 99867 Gotha
Andreas Kossert, renommierter Experte zum Thema Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert und Autor des Bestsellers „Kalte Heimat“, stellt in seinem neuen Buch die Flüchtlingsbewegung des frühen 21. Jahrhunderts in einen großen geschichtlichen Zusammenhang. Immer nah an den Einzelschicksalen und auf bewegende Weise zeigt Kossert, welche existenziellen Erfahrungen von Entwurzelung und Anfeindung mit dem Verlust der Heimat einhergehen – und warum es für Flüchtlinge und Vertriebene zu allen Zeiten so schwer ist, in der Fremde neue Wurzeln zu schlagen. Ob sie aus Ostpreußen, Syrien oder Indien flohen: Flüchtlinge sind Akteure der Weltgeschichte – Andreas Kossert gibt ihnen mit diesem Buch eine Stimme.
»Er zeigt auf, dass Flucht und Vertreibung nicht das Problem der anderen ist, sondern gerade auch in Deutschland tief verwoben ist mit der eigenen Familiengeschichte, und stiftet einen Sinn dafür, dass es eben alle angeht.« (Aus der Begründung der Jury des NDR Kultur Sachbuchpreises zur Auszeichnung als bestes Sachbuch des Jahres 2020)

Andreas Kossert, geboren 1970, studierte Geschichte, Slawistik und Politik. Der promovierte Historiker arbeitete am Deutschen Historischen Institut in Warschau und lebt seit 2010 als Historiker und Autor in Berlin. Auf seine historischen Darstellungen Masurens (2001) und Ostpreußens (2005) und zu den deutschen Vertriebenen nach 1945 („Kalte Heimat“, 2008) erhielt er begeisterte Reaktionen. Zuletzt erschien von ihm „Flucht. Eine Menschheitsgeschichte“, das mit dem NDR-Kultur Sachbuchpreis 2020 und „Das politische Buch 2021“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet wurde.

Eine Kooperation mit Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt.
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Andreas Kossert: FLUCHT – EINE MENSCHHEITSGESCHICHTE
02.07.2021 | 18:00 | Kulturkirche Löbstedt, Am Teich, Jena
Buchgespräch mit Freya Klier, Doris Liebermann und Lothar Tautz

Die Mauer war gefallen und ein neues, geeintes Deutschland entstand, der Jubel war überwältigend. Endlich Freiheit, Wohlstand und Demokratie für alle Deutschen! Doch kurz nach der Wende dann der Schock: Arbeitslosigkeit, Abwanderung in
den Westen und fehlende Perspektiven holten die Menschen ein. Deutschland vereinigt, aber doch gespalten – wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich. Welche Rolle spielte die Treuhand beim Niedergang der ostdeutschen Wirtschaft? Woher kamen plötzlich die vielen Rechtsradikalen im Osten, hat man die bisher übersehen? Und wie entwickelte sich die Vereinigung von Ost und West? Zeitzeugen aus Ost und West erinnern sich und ziehen Bilanz. Mit Beiträgen von Jörg B. Bilke, Heidi Bohley, Helga Druxes, Andreas Dürr, Monika Fabricius, Gesine Keller, Stephan Krawczyk, Editha Krummreich, Reiner Kunze, Norbert Lammert, Doris Liebermann, Katharina Oguntoye, Norbert F. Pötzl, Friedhelm Schülke, Rainer Seidel, Peter Tauber, Lothar Tautz, Wolfgang Thierse und Herbert Wagner.

Freya Klier (Hg.), geb. 1950 in Dresden. Autorin, Schauspielerin, Theaterregisseurin, Dokumentarfilmerin, Bürgerrechtlerin. 1980 war sie Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung, 1968 erstmalige, 1988 erneute Verhaftung und Ausbürgerung. Ausgezeichnet u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz (2012), dem Franz-Werfel-Menschenrechtspreis (2016) und Karl-Wilhelm-Fricke-Preis (Hauptpreis der Bundesstiftung Aufarbeitung, 2020).

Lothar Tautz, geb. 1950 in Erfurt, Maschinenbauer, Chefrequisiteur des Erfurter Theaters, studierte Pädagogik und Theologie an den Kirchlichen Hochschulen in Naumburg und Berlin, Geschäftsführer des Evangelischen Kirchentages, Pfarrer in Weißenfels, dort 1989 Initiator der Friedensgebete und Moderator des Runden Tisches, SPD Mitglied. Ab 1990 Leitungstätigkeit u.a. in der letzten DDR-Regierung, im Bundeswirtschaftsministerium und der Magdeburger Staatskanzlei. Seit 2008 im Bundesvorstand des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie“. 2018 Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz.

Doris Liebermann, geb. 1953 in Thüringen, studierte in Jena Theologie. Nach einer Unterschriftensammlung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns wurde sie vorübergehend festgenommen und 1977 ausgebürgert. Sie studierte Osteuropäische Geschichte und Slavistik an der FU Berlin. Seit 1983 arbeitet als Autorin für Funk, Fernsehen und Printmedien. 1998 veröffentlichte sie mit Jürgen Fuchs die Anthologie „Dissidenten 1968-1998“. Daneben u.a.: Ein Piratenstück. Der 1. Leipziger Herbstsalon 1984, seine Vorgeschichte und seine Protagonisten“ (2015).
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Wir sind ein Volk! Oder? Die Deutschen und die deutsche Einheit
04.07.2021 | 14:00 | Gedenkstätte KZ- Außenlager Ellrich- Juliushütte, Pontelstraße, 99755 Ellrich
1944/45 wurde Ellrich, eine kleine Fachwerkstadt an der Grenze zwischen Thüringen und Niedersachsen, zum Leidens- und Todesort Tausender KZ-Häftlinge aus allen Teilen Europas. Gemeinsam mit der Gedenkstätte Mittelbau-Dora bieten wir einen Rundgang über das Gelände des ehemaligen Außenlagers Ellrich-Juliushütte an, der Erläuterungen zur Geschichte des Lagers sowie zur geplanten Erschließung und Gestaltung des Ortes verbindet.
Das KZ Außenlager Ellrich Juliushütte – Rundgang
05.07.2021
bis 09.07.2021 | Rudolstadt, Weimar, Eisenach, Sondershausen, Steinach
Film-Tour aus Anlass des 75 Jahrestages der DEFA-Gründung: Einführungen und Filmgespräche mit Klaus-Dieter Felsmann
Vor 75 Jahren wurde die DEFA gegründet, die in der DDR ein Monopol für die Produktion von Kinofilmen besaß. Von 1946 bis 1992 entstanden etwa 700 Spielfilme, 750 Animationsfilme sowie 2250 Dokumentar- und Kurzfilme. Dieses Filmerbe ist vielgestaltig: Neben plumper Propaganda und seichter Unterhaltungskost finden sich ambitionierte Filmkunst und engagierte Meisterwerke mutiger Filmemacher*innen. Die im DEFA-Studio für Spielfilme hergestellten Gegenwartsfilme wurden oft mit dem Anspruch produziert, aktuelle Ereignisse und gesellschaftliche Entwicklungen als verdichtete Zeitzeugnisse zu inszenieren. Können diese Filme heute eine Quelle der Interpretation von DDR-Geschichte sein? Können Sie im Rahmen von politischer Bildung das Gespräch über Alltags- und Diktaturgeschichte der DDR oder auch andere Themen anregen? In seinem Buch „Inszenierte Realität. DEFA-Spielfilme als Quelle zeitgeschichtlicher Deutung“ bejaht Klaus-Dieter Felsmann, Autor der LZT-Publikation „DEFA-Film gedreht in Thüringen“ und langjähriger Referent und Gesprächspartner bei Filmveranstaltungen der Landeszentrale, diese Frage. Nach ihm verfügen Gegenwartsfilme aus dem DEFA-Spielfilmstudio meist über einen besonderen Stellenwert im Deutungsdiskurs ihrer Entstehungszeit. Die Filmemacher versuchten, in ihren Geschichten Ausschnitte des gesellschaftlichen Lebens authentisch darzustellen und über die Fiktion eine neue, oft auch kritische und spannungsreiche Dimension gegenüber der Realität zu schaffen. Nicht selten bedeutete das eine permanente Gratwanderung angesichts der staatlich verfügten Kulturpolitik. Somit finden heutige Rezipienten in den Filmen nicht alles vor, was erzählenswert gewesen wäre – vieles bleibt nur angedeutet. Dennoch vermitteln die aufgegriffenen Konfliktkonstellationen insbesondere über die Bildebene eine genaue Anschauung der damaligen Lebenswirklichkeit.
Im Rahmen einer den Titel des Buches „Inszenierte Realität…“ von Felsmann nutzenden Filmreihe zeigt die Landeszentrale an fünf Tagen in fünf Orten fünf DEFA-Spielfilme:
05.07. | Rudolstadt | Vorspiel (1987)
06.07. | Weimar | Das zweite Gleiß (1962)
07.07. | Eisenach | Weite Straßen – stille Liebe (1969)
08.07. | Sondershausen | Einfach Blumen aufs Dach (1979)
09.07. | Steinach | Der nackte Mann auf dem Sportplatz (1974)
Klaus-Dieter Felsmann, dessen titelgebendes Buch im Rahmen der Filmreihe kostenfrei erhältlich sein wird, führt in die Filme ein und wird im Anschluss an die Vorführungen das Gespräch mit dem Thüringer Publikum suchen.
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INSZENIERTE REALITÄT – DEFA-Spielfilme als Quelle zeitgeschichtlicher Deutung
05.07.2021 | 10:00 | Soziokulturelles Zentrum saalgärten, Saalgärten 1B, 07407 Rudolstadt
Film & Gespräch (geschlossene Schulvorstellung)

Verfilmung des autobiografischen Romans von Judith Kerr von Caroline Link: Vor dem Hintergrund des NS-Regimes erzählt „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl‟ über Ausgrenzung und Diskriminierung, über Flucht und Vertreibung, über Abschiede und Neuanfänge und vor allem über den Zusammenhalt einer Familie. Dadurch eröffnet der Film bereits jüngeren Schüler*innen ab der 5. Jahrgangsstufe nicht nur Möglichkeiten, etwas über den Nationalsozialismus zu erfahren, sondern sich auch mit der Situation von Menschen auf der Flucht zu beschäftigen.
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„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (D 2019) - Einführung und Filmgespräch mit Klaus-Dieter Felsmann
05.07.2021 | 20:00 | Soziokulturelles Zentrum saalgärten, Saalgärten 1B, 07407 Rudolstadt
Der siebzehnjährige Dekorationslehrling Tom gehört zu einer Clique Jugendlicher in einer kleinen Stadt. Während der Anführer Major mit seiner AWO versucht, den Mädchen zu imponieren, träumt Tom von der großen Liebe. Die begegnet ihm plötzlich in Gestalt von Corinna, die mit ihrem Vater, einem Museumsdirektor, aus Berlin hergezogen ist. Tom lässt sich kuriose Dinge einfallen, um sich bei Corinnas Vater ins rechte Licht zu setzen. Und als er von Floh, der Freundin seit Kindertagen hört, dass Corinna Schauspielerin werden will, ist dies plötzlich auch sein Lebenswunsch. Gemeinsam bereiten sie sich auf die Aufnahmeprüfung vor. Und in einer schwachen Stunde lässt sich Corinna sogar verführen. Aber dann muss Tom die schmerzliche Erfahrung machen, dass sie Major liebt. Tom fällt bei der Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule durch. Floh tröstet ihn. (Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)
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„Vorspiel“ (DDR 1987) Film-Tour „Inszenierte Realität…“ zum 75. Jahrestag der DEFA-Gründung mit Klaus-Dieter Felsmann
06.07.2021 | 14:00 | Kino mon ami Weimar, Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Pädagogische Fortbildung am 6. Juli 2021, 14:00-18:00 Uhr im Kino mon ami Weimar

Die Beschäftigung mit DDR-Vergangenheit bleibt wichtiger Bestandteil der unterrichtlichen und außerschulischen Arbeit mit Jugendlichen, denn sie trägt unmittelbar zur Demokratiebildung bei. Zu den didaktischen Möglichkeiten, Heranwachsende zur Auseinandersetzung mit der Geschichte der SED-Diktatur und deren Repressivapparat zu motivieren, ihnen dabei aber auch Einblicke in den Lebensalltag der Menschen in der ehemaligen DDR zu eröffnen, gehört u. a. die pädagogische Arbeit mit dem Medium Film. Neben dokumentarischen Formen können hierbei auch Spielfilme eine wichtige Rolle spielen. Ein solcher Ansatz trägt gleichzeitig zur Entwicklung und Stärkung von Medienkompetenz bei, denn die Interpretation von Filmen erfordert das Hinterfragen medialer Inszenierungen und der damit verbundenen Intentionen.

Das gemeinsam vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen (LZT) am Nachmittag des 6. Juli im Kino mon ami Weimar als Lehrerfortbildung geplante Seminar " soll Lehrkräften und anderen in der Jugend- und Medienbildung Tätigen Hintergrundinformationen und praktische Anregungen zum Einsatz von DEFA-Gegenwartsfilmen und/oder Nachwendeproduktionen mit DDR-Thematik in Schule und Jugendbildung geben. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen ist die Zahl der teilnehmenden auf 20 begrenzt. Anmeldungen sind sowohl beim ThILLM (für Registrierte) als auch bei der Landeszentrale möglich.
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DDR-Alltag im Film -Inszenierung & Authentizität. DEFA- und Nachwende-Filme über die DDR als zeitgeschichtliche Quelle in Unterricht und Medienbildung
06.07.2021 | 18:00 | FrauenZentrum Erfurt, Pergamentergasse 36, Erfurt
Linda, Übersetzerin aus dem Persischen, lässt sich gern von ihren Träumen lenken, und so findet sie sich eines Tages in Lüneburg wieder: Dort lebte ihre kaum gekannte Großmutter Ida unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, geflohen aus Oberschlesien, verwitwet, mit fünf Kindern. Knapp eineinhalb Meter groß, arbeitete sie für den »Direktor des englischen Kinos«. Dieser Halbsatz entzündet Lindas Phantasie, und schon ist sie mitten in der Zeit der britischen Besatzung, von 1945 bis 1949: Ida verliert ihren Mann, Ida schrubbt Wäsche für die Tommys, und Ida begegnet Mr. Thursday. Sie fängt bei ihm im »Astra Cinema« an und merkt vor lauter Begeisterung für die Filme kaum, dass er sich in sie verliebt. Das Kino wird zum Gegenbild für die raue Wirklichkeit, durch die Ida und ihre kleine Rasselbande sich als »Flüchter« durchboxen, mit Einfallsreichtum, der Kraft der Träume und der Liebe, die sie verbindet. Indem Linda aus Sehnsucht nach der Großmutter, die sie nicht hatte, zu deren Erzählerin wird, verändert sie sich selbst – und erzählt noch dazu die Geschichte einer ganzen Epoche.

Tanja Langer, geb. 1962 in Wiesbaden, studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Politologie, Kunstgeschichte und Philosophie in München, Paris und Berlin. Sie inszenierte zahlreiche Theaterstücke, publizierte in großen Tageszeitungen und veröffentlichte Erzählungen, Hörspiele und Romane, zuletzt »Der Tag ist hell, ich schreibe dir« (2012; 2019 als Hörbuch gelesen von Eva Mattes) und »Der Maler Munch« (2013). Sie schreibt für bildende Künstler und Neue Musik, u. a. das Libretto für die Oper »Kleist« von Rainer Rubbert (2008). Sie lebt in Berlin.

Eintritt frei! Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-bedingten Maßnahmen. Es wird um Anmeldung vor Ort, unter der Tel.-Nr.: 0361/22 51 473 oder der E-Mail: frauenzentrum-erfurt@t-online.de gebeten.
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Tanja Langer: Meine kleine Großmutter & Mr. Thursday oder Die Erfindung der Erinnerung
06.07.2021 | 19:00 | Kino mon ami Weimar, Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Film & Gespräch
Bei einem Diebstahl auf dem Güterbahnhof erkennt der angesehene Fahrdienstleiter Brock einen der Diebe. Während der Gegenüberstellung identifiziert er ihn jedoch nicht und bittet um Versetzung – angeblich wegen seiner Tochter Vera. Indes hetzt Runge seinen Komplizen, den jungen Schlosser Frank, auf Vera. Er soll sie mit falschen Aussagen des Vaters über den Tod der Mutter konfrontieren. Angeblich sei diese in Küstrin bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen, Vera ins Waisenhaus nach Arnstadt. Frank verliebt sich in Vera, beide fahren zu Nachforschungen nach Thüringen. Sie finden heraus, dass Brock und Runge sich kennen. Während des Zweiten Weltkriegs hat Runge die Schwäche Brocks, dessen Frau einen jüdischen Flüchtling versteckte, ausgenutzt. Er erschoss den Flüchtling und lieferte Brocks Frau der Gestapo aus. Sie wurde ermordet. Aus Scham log Brock und legte sich eine neue Identität zu. Erst nachdem Runge auch Frank getötet hat, bricht Brock sein Schweigen. „Das zweite Gleis“ ist der einzige DEFA-Film, der die ehemaligen Nazis nicht im Westen Deutschlands ausfindig macht, von Kollektivschuld spricht und von den DDR-Bürgern wissen will: Was hast Du vor 1945 getan? Der Film ist in jeder Hinsicht eine Herausforderung und „einer der besten, die bei der DEFA produziert wurden“. (Filmmuseum Potsdam)
Veranstaltung im Rahmen der Filmreihe „Jüdische Geschichte(n)“ zum Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“
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„Das zweite Gleiß“ (DDR 1962) Film-Tour „Inszenierte Realität…“ zum 75. Jahrestag der DEFA-Gründung mit Klaus-Dieter Felsmann
07.07.2021 | 17:30 | Film-Theater Capitol, Alexanderstraße 12, 99817 Eisenach
Film & Gespräch |
Der gestandene Fernfahrer Hannes nimmt eines Tages einen Anhalter mit. Der junge Herb hat sein Studium abgebrochen, sich deshalb mit den Eltern entzweit und jobt nun durchs Land. Hannes imponiert ihm, und nach einigen mehr oder weniger erfreulichen Zwischenfällen wird er dessen Beifahrer. Gemeinsam nehmen sie Johanna und ihr Kind, die den Bus verpasst haben, im Auto mit nach Berlin. Johanna hat ihren Mann verlassen, um ihm Gelegenheit zu geben, über ihre gestörte Beziehung nachzudenken. Sie wohnt bei Hannes, der schon bald von einer gemeinsamen Zukunft träumt. Auch Herb gefällt die sympathische Frau. Doch als die beiden Männer eines Tages von ihrer Fahrt zurückkommen, ist die Wohnung wieder leer. (Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)
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„Weite Straßen – stille Liebe“ (DDR 1969) Film-Tour „Inszenierte Realität…“ zum 75. Jahrestag der DEFA-Gründung mit Klaus-Dieter Felsmann
08.07.2021 | 19:00 | Cruciskirche, Crucisstraße 8, 99706 Sondershausen
Film & Gespräch
Der Hochspannungsmonteur Hannes Blaschke und seine Frau Maxi, Busfahrerin, haben Familienzuwachs bekommen: Zwillinge. Das stellt sie vor ein Problem. Ihr Trabant ist zu klein, um die große Familie, zu der noch zwei Söhne und ein Hund gehören, aufzunehmen. Mithilfe seiner Brigade und eines Ministers gelingt es Hannes, einen Tschaika zu bekommen - zum Schrottpreis. Nach anfänglicher Ablehnung sieht Maxi die Staatskarosse als Gebrauchsgegenstand, während Hannes sich in der Zuvorkommenheit, die ihm plötzlich überall entgegengebracht wird, sonnt. Seine Kollegen werden über den einst so bescheidenen Hannes langsam ärgerlich. Sie verpassen dem Repräsentationsauto ein blumiges Outfit und Hannes damit einen Denkzettel. (Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)
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„Einfach Blumen aufs Dach“ (DDR 1979) Film-Tour „Inszenierte Realität…“ zum 75. Jahrestag der DEFA-Gründung mit Klaus-Dieter Felsmann
09.07.2021 | 19:00 | Vereinshaus „Reich“, Kirchstraße 2, 96523 Steinach
Film & Gespräch
Kemmel, nachempfunden dem aus Steinach stammenden Künstler Werner Stötzer, ist Bildhauer, der es sich und anderen nicht leicht macht. Auf die Vierzig zugehend, fragt er sich, was er bisher Bedeutendes geschaffen hat. Einige Arbeiten werden von den Leuten nicht angenommen. Sein Relief zum Beispiel, das er für ein Dorf angefertigt hat, verschwindet in einem Abstellraum. Der Arbeiter Hannes, den er als Modell für eine Porträtplastik haben will, zeigt kein Interesse. Dann lässt er sich doch darauf ein. Kemmels Arbeit misslingt, aber die stundenlangen Sitzungen sind für beide ein Gewinn, jeder dringt ein wenig in die Welt des jeweils anderen ein. Kemmel fährt in sein Heimatdorf und bekommt den Auftrag, eine Skulptur für den Sportplatz zu schaffen. Einen Fußballer stellt man sich vor. Was Kemmel schließlich bringt, ist ein Läufer – ein nackter dazu. Die
Leute sind peinlich berührt, ablehnend. Doch die Konfrontation mit dem Werk, der vorsichtig einsetzende Umgang mit ihm, führt sie schließlich dazu, es anzunehmen. (Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)
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„Der nackte Mann auf dem Sportplatz“ (DDR 1974) Film-Tour „Inszenierte Realität…“ zum 75. Jahrestag der DEFA-Gründung mit Klaus-Dieter Felsmann
10.07.2021
bis 31.07.2021 | 18:00 | Herderkirche, weimar
Aus Anlasse des 80. Todestags zeigen wir in Kooperation mit der Evang.-Lutherischen Gemeinde Weimar die von der Friedensbibliothek Berlin konzipierte Ausstellung über Martin-Gauger. Als Christ und Pazifist hatte der Jurist den Kriegsdienst verweigert. Auf der Flucht von den Niederlanden in die Schweiz wurde er an der Grenze angeschossen und schwer verwundet. Es folgten Gefängnislazarett, Gefängnis und schließlich das Konzentrationslager Buchenwald. Am 14. Juli 1941 wurde er von dort in die Euthanasie-Anstalt Pirna-Sonnenstein abtransportiert, wo er gleich am nächsten Tag, am 15. Juli, in der Gaskammer ermordet wurde.
Ausstellung zum Gedenken an den Buchenwald-Häftling Martin Gauger (1905-1941)
11.07.2021 | 16:00 | Distelschänke, Am Jenzig 1, Jena
Am 11. Juli 2021, 16.00 Uhr stellt der Schriftsteller und ZEIT-Mitarbeiter Christoph Dieckmann sein neues Buch „Woher sind wir geboren. Deutsche Welt- und Heimreisen“ in der Distelschänke am Jenzig 1 vor. Christoph Dieckmann, der bei allen Höhen und Tiefen dem Jenaer FCC die Treue hält, hat nicht nur in unserer Stadt eine Fan-Gemeinde. Es ist sein besonderer Sound, der die Leute zu den Büchern greifen lässt, wenn er darüber schreibt, wie sich Lebensgeschichte und große Geschichte kreuzen. Der neue Band geht dabei weit in die Welt. Beginnend mit der eigenen Lebensgeschichte, die immer eine Geschichte von Begegnungen ist, greifen die Folge-Kapitel weit über den deutschen Sprachraum hinaus bis hin an die Grenze zwischen Süd-und Nordkorea, nach Japan, Moskau oder Albanien. Deutlich wird immer wieder, wie Gegenwart und Vorgeschichte sich berühren und das Woher auch immer das Wohin bedenkt. Man lese etwa seine Kapitel „Die Luthersau. An der Wittenberger Stadtkirche prangt eine judenfeindliche Skulptur“ oder „Der Prediger von Fukushima“.Was an seinem Erzählen fasziniert: da gibt es keinen allwissenden oder gar besser wissenden Ton. Es ist vielmehr ein Grundton von Empathie, oft freundlicher Ironie und Mitmenschlichkeit. Es ist ein Erzählen, das auf Dialog aus ist. Dazu laden die Veranstalter herzlich ein.

Im Anschluss Konzert mit DUO WUPPINGER-COŞKUN (Frank Wuppinger: jazz guitar, Ozan Coşkun: classic guitar)

Zwei Gitarristen, die das Schönste ihrer Welten im virtuosen Zusammenspiel vereinen: Frank Wuppinger und Ozan Coşkun verzaubern ihre Zuhörer mit saitenweise handgemachtem Gitarrenspiel auf höchstem Niveau. Meisterschüler Ozan Coşkun und der Kulturstipendiat und Künstler der Metropolregion Frank Wuppinger verbinden in ihren Duo-Konzerten ihre Einflüsse aus Jazz, Klassik und orientalischer Musik. Abwechslungsreich und überraschend, anspruchsvoll und zugleich leichthändig führen sie die Ohren ihrer Zuschauer auf spannende Pfade. Jazzgitarre und klassische Konzertgitarre funktionieren wunderbar zusammen, wenn Eigenkompositionen und bekannte Klänge zu stilistischer Eigenwilligkeit vermählt werden und in einem rhythmisch-hypnotischen Klangteppich durch den Abend fließen, so dass uns selig lächelnd mit jeder Note die Erkenntnis durchströmt: „Was kann es Schöneres geben, als handgemachte Gitarrenmusik mit diesem Duo?“ (Die Welt)

Eintritt / (ermäßigt): 15€ / 12€

Veranstalter: Jazz im Paradies e.V., Lesezeichen e.V. und Landeszentrale politische Bildung
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Lesung & Konzert mit Christoph Dieckmann und dem Duo Wuppinger-Coşkun
12.07.2021 | 18:00 | Kino im Schillerhof, Helmboldstr. 1, 07749 Jena
„warum wir so gefährlich waren. geschichten eines inoffiziellen gedenkens" ist ein 50-minütiger Dokumentarfilm einer Arbeitsgruppe von Studentinnen* der HU Berlin über die Gruppe „Lesben in der Kirche", die sich unter dem Dach der evangelischen Kirche in Ost-Berlin seit 1983 organisierten. Von der Staatssicherheit wurde die Gruppe als oppositionell eingestuft und observiert, da sie sich mit der Geschichte der Lesben (und Schwulen) während der Zeit des deutschen Faschismus beschäftigte, die in der offiziellen Geschichtsschreibung der DDR keinen Platz hatte. Anhand der Erinnerungen von vier Frauen der damaligen Gruppe rekonstruiert der Film die teilweise sehr gewaltvollen Ereignisse dieses Gedenkens. Der Film ist ein wichtiges Zeitdokument, mit dem die politischen Kämpfe lesbischer Frauen in der DDR sichtbar werden.
Filmveranstaltung begleitend zum Seminar „Alltagswelten von Frauen* im pOST-Sozialismus“ an der EAH Jena, in dem konkrete Erfahrungen und Erlebnisse von Frauen* im Zentrum stehen, die in der DDR gelebt haben: Was prägte ihren Alltag? Wie haben Frauen* geliebt? Wie lebten sie? Wie haben sie gearbeitet? Wie sah ihr politischer Widerstand aus? Wer waren die kunstschaffenden Frauen*?
In Kooperation mit dem Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und dem Kino im Schillerhof Jena
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Film & Gespräch: warum wir so gefährlich waren (D 2006)
13.07.2021 | 18:00 | Schillerhaus Rudolstadt
Christoph Dieckmann, der unermüdliche ZEIT-Chronist, sucht in seinem neuen Buch nach Wurzeln deutscher Identität. Er erzählt vom langen Untergang seiner DDR und von der Münchner Räterepublik, er reist zum ,,Schrein der Christenheit" nach Aachen, zur ,,Judensau" in Luthers Wittenberg, zur Walhalla und in Deutschlands einstige Kolonialmetropole Hamburg. Dieckmanns ,,Welt- und Heimreisen" führen weit: nach Chelmno, wo der Holocaust begann, durch die einstigen Ostblock-Diktaturen Russland, Georgien und Albanien bis zum 38. Breitengrad. An der Todesgrenze zwischen Süd- und Nordkorea bedenkt der Ost-West-Vermittler, was die Deutschen unterscheidet, doch nicht trennen muss: Vergangenheit und Erinnerung. ,,Diese Grenze lässt sich überwinden. Unsere doppeldeutsche Geschichte ist ein gemeinsamer Schatz."
Eintritt: 8 EUR
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Schillerhaus Rudolstadt statt.

Bitte beachten Sie die aktuellen Infektionsschutzregeln
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Literatur im Garten: Lesung mit Christoph Dieckmann
13.07.2021 | 19:30 | Schloss Elisabethenburg Meiningen, Schlosshof
Fünf Generationen zwischen Deutschland und Russland: Alexander Osang schreibt den Roman des 20. Jahrhunderts.
Russland, Anfang des 20. Jahrhunderts. In einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau wird der Revolutionär Viktor Krasnow hingerichtet. Wie eine gewaltige Welle erfasst die Zeit in diesem Moment Viktors Tochter Lena. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber und flieht mit diesem 1936 nach Berlin, als die politische Lage in der Sowjetunion gefährlich wird. In Schlesien überleben sie den Zweiten Weltkrieg, aber dann verschwindet Robert in den Wirren der Nachkriegszeit, und Elena muss ihre vier Töchter alleine durchbringen. Sie sollen den Weg weitergehen, den Elena begonnen hat zu gehen – hinaus aus einem zu engen Leben, weg vom Unglück. Doch stimmt diese Geschichte, wie Elena sie ihrer Familie immer wieder erzählt hat? Mehr als zwanzig Jahre nach Elenas Tod, macht sich ihr Enkel, der Filmemacher Konstantin Stein, auf den Weg nach Russland. Er will die Geschichte des Jahrhunderts und seiner Familie verstehen, um sich selbst zu verstehen.
Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Nach sieben Jahren als Reporter für den Spiegel in New York und Tel Aviv lebt er nun wieder in Berlin.
Buchvorstellung Alexander Osang: DIE LEBEN DER ELENA SILBER
14.07.2021 | 19:30 | Heilbad Heiligenstadt, Literaturmuseum „Theodor Storm“, Am Berge 2
Der Band beleuchtet das Thema „Heimat“ in seiner Vielfalt und Vieldeutigkeit. Vielmehr versteht sich die Publikation als Einladung, dem Thema Heimat bewusst nachzugehen und eine ganz persönliche Definition dessen, was Heimat ist, sein soll und kann, zu finden, zu erweitern oder zu hinterfragen. Heimat hat Konjunktur. Sie ist allgegenwärtig als politisches Thema, als literarisches Sujet, als wissenschaftlich beachtetes Konzept, als Marke „Heimat“ sowie in den Dingwelten unseres Alltags. Heimat ist eine vieldimensionale Projektionsfläche, ein Sehnsuchtsort und ein umstrittenes Konstrukt. Dies zeigt sich darin, dass jede und jeder von uns etwas zum Thema beizutragen vermag, dass wir alle in gewisser Form und zumindest für uns selbst Expertinnen und Experten in Sachen Heimat sind.

Uta Bretschneider, Dr. phil., hat Volkskunde/Kulturgeschichte und Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert. Sie ist Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig und war zuvor Direktorin des Hennebergischen Museums Kloster Veßra. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: DDR-Alltagskultur, Geschichte des ländlichen Raumes, Biografieforschung, Industriekultur und Borderscapes.
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Buchvorstellung Uta Bretschneider: Heimat. Räume, Gefühle, Konjunkturen
15.07.2021 | 18:00 | Kino im Schillerhof, Helmboldstr. 1, 07749 Jena
Mitte der 80er-Jahre wird die Filmemacherin Sibylle Schönemann von der Stasi verhaftet, verhört, inhaftiert und später vom Westen „freigekauft“. Ein Abschied bleibt ihr verwehrt. In Hamburg baut sie sich eine neue Existenz auf und verdrängt die quälenden Fragen. Doch als die Mauer fällt, muss sie nicht lange überlegen: „Jetzt fährst du hin und fragst, fühlst die alten Gefühle der Entwürdigung und vielleicht auch Genugtuung.“ Kamera und Tongerät hat sie im Gepäck. Bei der DEFA findet sie Geldgeber. Doch die Freunde warnen vor allzu großen Erwartungen. Schließlich hat in Deutschland das kurze Gedächtnis Tradition. Entstanden ist ein Film, der viele Fragen stellt und nur wenige Antworten liefert, dafür aber die schmerzliche Momentaufnahme eines „doppelt geteilten Landes“.
Filmveranstaltung begleitend zum Seminar „Alltagswelten von Frauen* im pOST-Sozialismus“ an der EAH Jena, in dem konkrete Erfahrungen und Erlebnisse von Frauen* im Zentrum stehen, die in der DDR gelebt haben: Was prägte ihren Alltag? Wie haben Frauen* geliebt? Wie lebten sie? Wie haben sie gearbeitet? Wie sah ihr politischer Widerstand aus? Wer waren die kunstschaffenden Frauen*?
In Kooperation mit dem Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und dem Kino im Schillerhof Jena
Film & Gespräch: Verriegelte Zeit (DDR/D 1990)
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