Bildungsangebot zu „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“


„Der Erfurter Leuchter" – Jüdisches Lebenszeichen aus den Katakomben der Altstadt

Der aus Erfurt stammende Bildungsreferent und Schulprojektleiter Lothar Tautz hat eine eigene Geschichte zu erzählen: die Geschichte um den Erfurter Leuchter, den er 1972 bei einer private Exkursion in einem der Gänge unter dem Erfurter Predigerkloster entdeckte.  Diese Menora ist heute eines der wichtigsten Exponate in der Kleinen Synagoge. Von diesem konkreten Gegenstand aus lernen die Schüler*innen jüdisches Leben in Erfurt zu DDR-Zeiten und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kennen. Die Spurensuche führt die Projektteilnehmer*innen von der Alten Synagoge über die Predigerkirche zur Kleinen Synagoge. Das Bildungsangebot, das sich an die 9.-12. Klassen aller Schulformen richtet, wird im Rahmen des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ in Kooperation mit dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ e.V. durchgeführt.

Referent:

Lothar Tautz, Diplompädagoge, Vorstandsmitglied im Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ e.V., ehemaliger Jugendpfarrer und u.a. Organisator von Friedensgebeten und Demonstrationen im Herbst 1989 in Weißenfels, 1989 Moderator am dortigen Runden Tisch

Kontakt: Ursula Nirsberger, Tel.-Nr.: 03615732 12730, E-Mail: ursula.nirsberger@tsk-thueringen.de

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