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01.09.2022 | 19:00 | Augustinerkloster, Erfurt
Laut NATO-Strategie von 2010 galt Russland als strategischer Partner und ein konventioneller Angriff auf NATO-Territorien schien sehr unwahrscheinlich. Von China war keine Rede. Jetzt bezeichnet die NATO Russland als die größte Bedrohung und das Agieren Chinas als „systemische Herausforderung“ für die internationale Ordnung.
Ausgelöst durch den russischen Angriff auf die Ukraine erleben wir eine „Zeitenwende“: Die militärische und wirtschaftliche Unterstützung der Ukraine, die NATO-Norderweiterung und die Truppenverstärkung im Osten – wofür sind sie Anzeichen?
Stehen wir gut 30 Jahre nach Ende des Kalten Kriegs am Beginn einer neuen Ost-West Auseinandersetzung? Stehen wir am Anfang eines langen Ringens zwischen demokratischen und autoritären Staaten? Was würde ein solches Ringen für unsere Gesellschaft, was für die Bundeswehr und ihre Soldat:innen bedeuten? Welche Konsequenzen hätte es für die Zusammenarbeit und den Dialog mit dem Globalen Süden?
Darum geht es am Weltfriedenstag bei einem Podium mit der ukrainischen Philologin, Kulturwissenschaftlerin und politischen Aktivistin Tetiana Lopashchuk, der Militärpfarrerin Barbara Reichert (Bad Salzungen) und dem Politikwissenschaftler und Publizisten Dr. Andreas Umland (Stockholm Centre for Eastern European Studies).
Das Podium findet statt am 01. September 2022 um 19:00 Uhr im Augustinerkloster zu Erfurt.
Zu dieser Kooperationsveranstaltung laden Sie herzlich ein: Dr. Sebastian Kranich (Direktor der Ev. Akademie Thüringen) und Franz-Josef Schlichting (Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen).
Um eine Anmeldung wird gebeten.
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„Zeitenwende“!? Der Krieg gegen die Ukraine als europäische und globale Herausforderung für Frieden
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