Veranstaltungen

19.09.2022 | 10:00 | Weimar, Stéphane-Hessel-Platz
Projekt zur Erinnerung an die Deportation von Jüdinnen und Juden aus Thüringen vor 80 Jahren

Ein Kooperationsprojekt des Erinnerungsortes Topf & Söhne, der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, der Landeszentrale für politische Bildung und der Künstlerin Margarete Rabow lädt dazu ein, 80 Jahre nach dem Beginn der Deportationen an die Menschen in Thüringen zu erinnern, die durch die antisemitische Ausgrenzung und Gewalt im Nationalsozialismus um ihr Leben gebracht wurden.
Die Künstlerin Margarete Rabow hat eine Gedenkaktion entwickelt, an der sich viele Menschen beteiligen können. Die Namen der Todesopfer der Shoah einer Stadt, einer Region oder eines ganzen Landes werden im öffentlichen Raum mit weißer Schulkreide auf den Boden geschrieben, die Aktion wird live gestreamt und filmisch dokumentiert.
Jeder Name ein Mensch, eine Geschichte, eine zerstörte Biografie, ein vernichtetes Leben. Schreiben Sie mit uns die Namen der Todesopfer der Shoah aus Thüringen:

Weimar 19. September 10 –16 Uhr · Stéphane-Hessel-Platz

An diesem Tag wurden Menschen aus Weimar und anderen Orten in Thüringen in das KZ Theresienstadt deportiert. 80 Jahre später werden die Namen aller Menschen aus Thüringen geschrieben, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer jüdischen Herkunft im Nationalsozialismus ermordet wurden.
Mehr Informationen
80 Jahre Deportation der Thüringer Jüdinnen und Juden: Schreiben gegen das Vergessen – Schreiben Sie mit!
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