Veranstaltungen
09.11.2024 | 19:00 | Weimar, Kino mon ami, Goetheplatz 11
„Leipzig im Herbst“ dokumentiert den Herbst ‘89, als sich die Ereignisse auf den Straßen in Leipzig überstürzen. Demonstranten, Zugeführte, Polizisten, Wehrpflichtige, Pastoren, Arbeiter und Funktionäre werden befragt. Erbitterung, Angst und Hoffnung werden widergespiegelt. Jene gefährliche Zuspitzung der Lage als fast jeder mit Gewalttätigkeit rechnete und einige wenige Funktionäre gemeinsam mit Oppositionellen versuchten, Gewaltfreiheit zu erreichen. Trotz der revolutionären Situation, die mehr von den Massen als dem Einzelnen getragen wird, werden die verschiedenen Charaktere auf beiden Seiten sichtbar.
„Letztes Jahr Titanic“ ist die gedankliche Weiterführung der im Oktober 1989 begonnenen Dokumentation. Lebensgeschichten, Schicksale, Alltagsgeschichten in Leipzig - aufgenommen von Dezember 1989 bis Dezember 1990, im letzten Jahr der Deutschen Demokratischen Republik. Wie erleben die Leute in Leipzig dieses Jahr? Wahlkämpfe und Wahlen, die D-Mark, das Reisen, die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit, schließlich das Ende der DDR, die deutsche Einheit. Wolfgang, Eisengießer und zweimal wegen "versuchter Republikflucht" im Gefängnis, wollte so schnell wie möglich die Westmark und die Wiedervereinigung und in den Westen. Jetzt, ein Jahr später ist er immer noch da und mittlerweile auf Kurzarbeit. Sylvia macht ihre Kneipe zu. Ihr Mann hat schon Arbeit in Bayern. Nach der Währungsunion geht auch sie. Renate, eine eigenwillige Journalistin spricht über ihre Kontakte zur Staatssicherheit, über Verantwortung und Schuld. Isabell ist vierzehn und Schülerin. Am Tag des neuen Geldes kommen ihr die Tränen. Für John, den Redskin und Hausbesetzer, sind Faschos keine Menschen und Gewalt gegen sie der einzige Weg.
Regisseur Andreas Voigt wird zu Gast sein und steht als Gesprächspartner zu beiden Filmen zur Verfügung.
„Letztes Jahr Titanic“ ist die gedankliche Weiterführung der im Oktober 1989 begonnenen Dokumentation. Lebensgeschichten, Schicksale, Alltagsgeschichten in Leipzig - aufgenommen von Dezember 1989 bis Dezember 1990, im letzten Jahr der Deutschen Demokratischen Republik. Wie erleben die Leute in Leipzig dieses Jahr? Wahlkämpfe und Wahlen, die D-Mark, das Reisen, die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit, schließlich das Ende der DDR, die deutsche Einheit. Wolfgang, Eisengießer und zweimal wegen "versuchter Republikflucht" im Gefängnis, wollte so schnell wie möglich die Westmark und die Wiedervereinigung und in den Westen. Jetzt, ein Jahr später ist er immer noch da und mittlerweile auf Kurzarbeit. Sylvia macht ihre Kneipe zu. Ihr Mann hat schon Arbeit in Bayern. Nach der Währungsunion geht auch sie. Renate, eine eigenwillige Journalistin spricht über ihre Kontakte zur Staatssicherheit, über Verantwortung und Schuld. Isabell ist vierzehn und Schülerin. Am Tag des neuen Geldes kommen ihr die Tränen. Für John, den Redskin und Hausbesetzer, sind Faschos keine Menschen und Gewalt gegen sie der einzige Weg.
Regisseur Andreas Voigt wird zu Gast sein und steht als Gesprächspartner zu beiden Filmen zur Verfügung.

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