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Arbeitsmigranten in der DDR
Arbeitsmigranten in der DDR
110 Seiten - Die ersten ausländischen Arbeitskräfte reisten auf der Grundlage von bilateralen Abkommen zu Beginn der 1960er-Jahre in die DDR ein. In der DDR trafen sie auf eine sehr homogene Bevölkerung. Während ihres Bestehens erreichte der Ausländeranteil in der DDR nie mehr als 1,2 %. Die vielen Tausenden Arbeitsmigranten, die unter anderem aus Polen, Ungarn, Kuba, Mosambik und Vietnam kamen, wurden in den volkseigenen Betrieben der DDR eingesetzt, welche für sie für mehrere Jahre ihren Lebensmittelpunkt darstellten.
Autor: Ann-Judith Rabenschlag
Datum: 2023
Art: Buch
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Wie das Erdgas aus Sibirien nach Westeuropa kam. Die Trassenprojekte der DDR
Wie das Erdgas aus Sibirien nach Westeuropa kam. Die Trassenprojekte der DDR
68 Seiten - Zwischen 1975–1978 und 1982–1990 arbeiteten mehr als 25.000 Bauleute aus der DDR an zwei Pipelineprojekten mit. Diese Projekte sollten den fossilen Rohstoff Erdgas aus dem fernen Osten der damaligen Sowjetunion über Tausende Kilometer Entfernung nach Westeuropa liefern. Außerdem schufen sie an verschiedenen Bauabschnitten Straßen, Brücken, Wohngebiete, Wirtschafts- und Gesellschaftsgebäude. Offiziell ein »Zentrales Jugendobjekt der FDJ« wurde es für alle Beteiligten zum »Bauwerk des Jahrhunderts«, verbunden mit einem »Hauch von Freiheit und Abenteuer«.
Autor: Frank Michael Wagner
Datum: 2023
Art: Buch
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Rote Inseln: Die DDR und Kuba 1959-1990
Rote Inseln: Die DDR und Kuba 1959-1990
52 Seiten - Ab den 1960er-Jahren intensivierten sich die Beziehungen zwischen Kuba und der DDR. Was folgte, war eine umfassende
Kooperation sowohl auf politischer als auch wirtschaftlicher Ebene. Gerade für die DDR war Kuba durch die besondere Lage als einziger sozialistischer Staat Lateinamerikas, als eine sogenannte rote Insel, von großem Interesse.
Autor: George Bodie
Datum: 2022
Art: Buch
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Hörgeschichte:
Hörgeschichte: "Ich geh dort kaputt." Die Flucht des NVA-Soldaten André Rößler
"Ich geh dort kaputt", sagte der 19jährige André Rößler aus Hohndorf (Sachsen) seiner Mutter beim Abschied. Im Mai 1976 wird er zur Nationalen Volksarmee eingezogen. "Tausende gehen zur Armee und kommen wieder", antwortete die Mutter.
Nach vier Monaten Drill und Schikanen bekommt André Rößler, Ladeschütze im Regiment Mühlhausen (Thüringen), am 4. September 1976 zum ersten Mal Ausgang. Er flüchtet. Kurz vor Mitternacht erreicht der junge Mann die DDR-Grenze unmittelbar neben dem Grenzübergang Teistungen. mEr versucht, die Selbstchussanlage am Zaun zu überwinden. Zwei Splitterminen verletzen ihn tödlich.
"Sie haben einen Vaterlandsverräter erzogen", sagte man der Mutter im Stasi-Verhör. Im Ministerium für Staatssicherheit befürchtet man, "daß die Weltöffentlichkeit von diesem Vorkommnis Kenntnis erlangt" und beschließt: "Wir müssen die Eltern in den Griff bekommen - sie müssen sich einverstanden erklären, daß der Sarg geschlossen bleibt."
Leben und Sterben des NVA-Deserteurs André Rößler - dokumentiert von Roman Grafe, dem Autor des Buches "Die Grenze durch Deutschland - 1945 bis 1990" (Siedler-Verlag 2002).
Roman Grafe
Datum: 2022
Art: DVD
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Ostdeutschland und die Ostdeutschen als Erzählung. Identitätsstiftende Narrative im Widerstreit
Ostdeutschland und die Ostdeutschen als Erzählung. Identitätsstiftende Narrative im Widerstreit
56 Seiten - Das Buch zeigt, wie die alte Bundesrepublik und die DDR zu einer Selbsterzählung kam, die ihre Bevölkerungen prägte. Im Westen orientierte man sich an der Doktrin des Totalitarismus und im Osten an der des Antifaschismus. Mit beiden Konzepten versuchte man sich von der nationalsozialistischen Vorgeschichte zu lösen und das System im anderen deutschen Staat zu diskreditieren. Das Buch rekonstruiert an vielen Beispielen, welche Rolle diese Vorgeschichte seit 1990 spielte, welche Bilder westdeutsch sozialisierte Intellektuelle von den Ostdeutschen entwarfen und was die institutionellen Grundlagen des einseitigen öffentlichen Diskurses waren. Zudem wird deutlich gemacht, wie eine neue Generation von Ostdeutschen in Literatur und Politik, im Journalismus und Film ein anderes Bild von den Ostdeutschen, ihres Verhaltens in der DDR und in der Transformationsphase nach 1990 entwarf.
Autor: Thomas Ahbe
Datum: 2022
Art: Heft
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Stacheldraht, Sperrzone, Zwangsaussiedlungen. Die Befestigung der DDR-Westgrenze 1952
Stacheldraht, Sperrzone, Zwangsaussiedlungen. Die Befestigung der DDR-Westgrenze 1952
35 Seiten - Im Frühjahr 1952 wurde die Westgrenze der DDR mit Stacheldraht befestigt. Die SED-Führung beschloss die »Errichtung eines besonderen Regimes« in einer Fünf-Kilometer-Sperrzone entlang der Grenze. Mehr als achttausend Menschen wurden als »feindliche Elemente« aus dem DDR-Grenzgebiet zwangsausgesiedelt. »Aktion Ungeziefer« nannten es die Genossen. Kurz darauf, im Juli 1952, beschlossen die Teilnehmer der 2. Parteikonferenz der SED den beschleunigten »Aufbau des Sozialismus« in der DDR.
Aufgrund der begrenzt verfügbaren Menge können wir das Heft nur einzeln abgeben.
Autor: Roman Grafe
Datum: 2022
Art: Heft
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Die DDR im Jahr 1952
Die DDR im Jahr 1952
119 Seiten - Das dritte Jahr der staatlichen Teilung Deutschlands war gekennzeichnet durch gesellschafts- und wirtschaftspolitische Grundsatzentscheidungen, die jahrzehntelange Auswirkungen haben sollten. Hoffnungen der Deutschen in Ost und West auf eine baldige Wiederherstellung der deutschen Einheit erfüllten sich wegen des Kalten Krieges nicht. Die Bundesrepublik setzte auf die Westbindung, die DDR wurde in den Ostblock eingebunden. Sowjets und deutsche Kommunisten errichteten im Osten ein Regime, das wegen konfliktträchtiger gesellschaftspolitischer Umwälzungen mit dem Westdeutschlands nicht mehr kompatibel war und im Ergebnis zur „Republikflucht“ von Hunderttausenden aus der DDR führte.
Autor: Peter Joachim Lapp
Datum: 2022
Art: Buch
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Widersprüchlicher Neubeginn. Ostdeutsch-jüdische Geschichten nach 1945
Widersprüchlicher Neubeginn. Ostdeutsch-jüdische Geschichten nach 1945
158 Seiten - Die Überlebenden des Holocaust, die sich nach dem Ende des Krieges in der sowjetischen Besatzungszone niederließen, schwankten noch etliche Jahre lang zwischen Bleiben und
Gehen. Während die einen Deutschland nur als Zwischenstation auf dem Weg nach Palästina oder den USA ansahen, letztlich aber doch in Berlin, Erfurt oder Leipzig blieben, sahen sich andere zu Beginn der 1950er-Jahre erneut zur Flucht aus ihrer alt-neuen Heimat gezwungen.
Nur ein kleinerer Teil schloss sich wieder zu jüdischen Gemeinden zusammen. Die meisten der aus dem Exil in den sowjetischen Machtbereich zurückgekehrten Juden standen der Religion eher fern und wollten am Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft mitwirken.
Der Band beleuchtet einzelne widersprüchliche Aspekte dieses Neubeginns: Freiheit der Religionsausübung, staatliche Unterstützung für die Gemeindegründung und besondere soziale Fürsorge für die Überlebenden waren überschattet von fortdauerndem Antisemitismus in der Bevölkerung, vom Scheitern einer Wiedergutmachungsregelung und von der stalinistischen Verfolgung, die phasenweise auch eine deutlich antisemitische Richtung aufwies.
Autor: Annette Leo, Peter Reif-Spirek (Hrsg.)
Datum: 2022
Art: Buch
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Die DDR im Jahr 1973
Die DDR im Jahr 1973
68 Seiten - Das Jahr 1973 war für die Außenpolitik der DDR ein wichtiges Jahr. Nachdem 1972 der Grundlagenvertrag mit der Bundesrepublik unterzeichnet worden war, konnte am 18. September
1973 die Aufnahme beider deutscher Staaten als Mitglied der Vereinten Nationen erfolgen. Die neue Souveränität der DDR in der Weltpolitik war eingebettet in den Kalten Krieg. Über das
Solidaritätskomitee der DDR wurde die Solidarität mit „antiimperialistischen Bewegungen“ weltweit gefördert. Dazu gehörte unter anderem, Vietnam zu einer „festen Bastion des Sozialismus in Südostasien“ zu machen. Die DDR beteiligte sich daher intensiv am Wiederaufbau des Landes. Die Weltfestspiele der Jugend und Studenten wurden im Sommer 1973 in Ost-Berlin ausgerichtet und dienten dazu, die DDR als modernen Staat darzustellen. Ehrengast des Festivals war die US-amerikanische Bürgerrechtsaktivistin Angela Davis. Nach dem Militärputsch in Chile im September
1973 gewährte die DDR chilenischen Flüchtlingen Asyl. Innenpolitisch konzentrierte sich die neue Sozialpolitik Erich Honeckers darauf, der Bevölkerung eine positive Zukunft zu präsentieren. Dafür standen im Jahr 1973 der Start des Wohnungsbauprogramms und das prestigeträchtige Bauprojekt des Palast der Republik.
Autor: George Bodie
Datum: 2021
Art: Buch
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Peter Fechter 17. August 1962
Peter Fechter 17. August 1962
28 Seiten - Peter Fechter war nicht der erste Tote an der Berliner Mauer, aber er ist wohl das bekannteste Opfer der deutschen Teilung. Der 18-Jährige starb öffentlich. Fast eine Stunde lag er im Todesstreifen mitten in Berlin. „Helft mir doch… bitte helft mir doch!“, waren seine letzten Worte. Die westliche Öffentlichkeit schaute zu – hilflos und geschockt. Die DDR-Führung lehnte jede Verantwortung ab – und diffamierte den Toten. Die Bilder des sterbenden jungen Mannes gingen um die Welt und prägen die Erinnerung an das Leid der Teilung bis heute.
Autor: Jan Schönfelder
Datum: 2021
Art: Heft
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Von der Staatsgründung zum Mauerbau. Das geteilte Deutschland in den 1950er-Jahren. Ein Überblick
Von der Staatsgründung zum Mauerbau. Das geteilte Deutschland in den 1950er-Jahren. Ein Überblick
164 Seiten - In den 1950er-Jahren wurden die Grundlagen für die nachfolgenden Jahrzehnte geschaffen und die Weichen für die Zukunft der beiden deutschen Staaten gestellt. Es war eine Zeit des Aufbruchs in Ost- wie in Westdeutschland, des Experimentierens und der Neuorientierung in vorgegebenen internationalen Strukturen, aber auch des Versuchs der Bewältigung der Vergangenheit, und des Festhaltens an angeblich Bewährtem. Es entwickelte sich eine „asymmetrisch verflochtene Parallelgeschichte“, deren Endpunkt nicht im Unendlichen lag, sondern im Jahr 1989. Nur das wusste damals noch niemand.
Autor: Dieter H. Kollmer
Datum: 2021
Art: Buch
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Die DDR im Jahr 1990
Die DDR im Jahr 1990
100 Seiten - Das letzte Jahr der DDR währte nur neun Monate und zwei Tage. Nachdem die SED-Diktatur durch die Friedliche Revolution in ihrem Kern erschüttert wurde, vollzog sich nun in rasantem Tempo die Umwandlung in eine Demokratie und eine Marktwirtschaft. Während der letzten Monate der DDR wurden kühne, weitreichende Entscheidungen getroffen, wie die Einführung der Währungsunion, die Regelungen zu Rückgabe von enteignetem Besitz oder die Verankerung des Auskunftsrechts für Opfer der Staatssicherheit. Damit wurden die Weichen gestellt für das Zusammenwachsen der beiden deutschen Staaten. Am 3. Oktober 1990 hörte die DDR auf zu existieren.
Autor: Udo Grashoff
Datum: 2021
Art: Buch
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SED-Genossen in der Krise Die 1980er-Jahre in der DDR
SED-Genossen in der Krise Die 1980er-Jahre in der DDR
112 Seiten - Weniger sichtbar als die Massendemonstrationen waren im Herbst 1989 die gleichzeitig stattfindenden stillen und massenhaften Austritte aus der SED als Staatspartei. Menschen, die jahrzehntelang als Parteisekretär oder Parteigruppenorganisator, als Dozent des Parteilehrjahrs oder im Wohngebietsausschuss, im Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB), als Wahlhelfer oder Kampfgruppenmitglied ehrenamtlich für die Politik der SED einstanden und teilweise selbstbewusst in ihrem Namen wirkten, kehrten der Parteiführung nun den Rücken.
Autor: Sabine Pannen
Datum: 2020
Art: Buch
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Die DDR im Jahr 1989
Die DDR im Jahr 1989
152 Seiten - Die vorliegende Publikation sucht die wichtigen Marksteine
dieses besonderen Jahres vorzustellen – in der großen Politik, beim Aufbegehren gegen die Parteidiktatur und bei den gesellschaftlich-kulturellen Ereignissen. Dabei musste eine Auswahl getroffen werden, die notwendigerweise aufgrund
der Fülle überaus bedeutsamer Momente in diesem Jahr 1989 ein Gefühl der Unzulänglichkeit mit sich bringt. Dennoch wurde der Versuch unternommen, mit Hilfe der chronologisch vorgestellten Ereignisse eine exemplarische
Auswahl von Mosaiksteinen zu treffen, mit der beim Lesen ein ganzes Bild entstehen kann.
Autor: Ingo Juchler
Datum: 2020
Art: Buch
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Meckern in der Provinz. Am Beispiel der NDPD im Bezirk Erfurt
Meckern in der Provinz. Am Beispiel der NDPD im Bezirk Erfurt
82 Seiten - Die Parteiführung wollte Harmonie, doch die Basis der National-Demokratischen Partei Deutschlands (NDPD) stellte sich mitunter quer. In der DDR waren missliebige Äußerungen über das politische System unerwünscht, bei Tagungen von Parteien ganz besonders.
Autor: Christian Thiele
Datum: 2020
Art: Buch
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Operation
Operation "Osoawiachim" - Deutsche Raketenspezialisten in der UdSSR 1946 - 1958
152 Seiten - Nachdem sich die US-Armee aus Thüringen zurückgezogen hatte, fielen der nachrückenden Roten Armee all jene Produktions- und Forschungsstätten zu, die in den letzten Jahren des Krieges hierher verlagert worden waren. Auch wenn die Amerikaner recht erfolgreich den ersten Zugriff auf Spezialisten und Produktionsstätten hatten, setze die sowjetische Seite bald darauf auf massiven Technologietransfer. Dazu diente zunächst die Weiterführung der in der Sowjetischen Besatzungszone vorhandenen Forschungskapazitäten. Bald jedoch entschied sich die sowjetische Seite, Spezialisten und Maschinen in die UdSSR zu bringen. Etwa 300 deutsche Spezialisten wurden unter Zwang in die Nähe von Moskau verbracht und arbeiteten dort an dem sowjetischen Raketenprogramm mit.
Autor: Matthias Uhl
Datum: 2020
Art: Buch
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Geschichte der DDR 1949 - 1990
Geschichte der DDR 1949 - 1990
100 Seiten - Am 3. Oktober 1990 hörte die DDR auf zu existieren. Ulrich Mählert skizziert die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen von 1949 bis zum Ende der DDR. Dabei werden die einzelnen Ereignisse, historische Perioden und die sie prägenden Persönlichkeiten dargestellt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Darstellung des Herrschaftssystems und dessen politischer Ausgestaltung. Sie erhalten hier einen guten und schnellen Überblick über die DDR-Geschichte.
Autor: Ulrich Mählert
Datum: 2020
Art: Buch
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Die DDR im Jahr 1987
Die DDR im Jahr 1987
Das Jahr 1987 war von einer Gleizeitigkeit des Ungleichzeitigen gekennzeichnet, von einem Nebeneinander von teurem Protz und bröckelndem Putz, von Maßlosigkeit und Mangelwirtschaft, von Verheißung und Verfall. Erich Honecker wurde erstmals in Bonn empfangen. Die Stadt Berlin zelebrierte ihr 750. Jubiläum. Gleich mehrere Popstars aus dem Westen besuchten die DDR. Doch in der Sowjetunion wurden Reformen eingeleitet und auch zwischen Stralsund und Suhl wurde der Wunsch nach politischen Veränderungen laut. Immer offener artikulierten Menschen ihre Unzufriedenheit.
Autor: Stefanie Eisenhuth
Datum: 2019
Art: Buch
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Paul Schäfer. Erfurter Kommunist, ermordet im Stalinismus
Paul Schäfer. Erfurter Kommunist, ermordet im Stalinismus
Das Leben des Erfurter Schuharbeiters Paul Schäfer zeugt von Kampfbereitschaft, Solidarität und Selbstorganisation, aber auch von politischem Dogmatismus und Kritiklosigkeit gegenüber der Sowjetunion. Als kommunistischer Funktionär hatte er Aufstiegschancen, die Menschen seiner sozialen Herkunft verschlossen blieben. Seine Hinrichtung in der Sowjetunion 1938 markiert die Tragik seines Lebens: Er wurde Opfer in dem Land, in das er vor den Nazis geflohen war und das er als seine politische Heimat empfand. Die Legende, die ihn 1945 zu einem Märtyrer des Kampfes gegen Franco im Spanischen Bürgerkrieg machte, war der Versuch eines alten Freundes, der in Erfurt zurückgebliebenen Witwe zu helfen. Für jene, die in der DDR vom Tod Paul Schäfers in Moskau wussten, war es eine Lüge, der zu widersprechen sie nicht wagten, die sie mittrugen oder selbst aktiv am Leben hielten.
Autor: Annegret Schüle, Stefan Weise, Thomas Schäfer
Datum: 2019
Art: Buch
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Ehe und Scheidung in der DDR
Ehe und Scheidung in der DDR
80 Seiten - In der DDR wurden Ehen nicht nur früh geschlossen, sondern auch schnell wieder geschieden. Die Familienpolitik war darauf ausgerichtet, Eheschließungen und Geburten zu befördern. Gleichzeitig sollten Frauen berufstätig sein und dies mit dem familiären Alltag vereinbaren können. Das hatte wesentliche Auswirkungen auf das Heiratsverhalten und das
Familienleben, aber auch auf das Scheidungsverhalten. Um Ehescheidungen zu verhindern, sollten DDR-Gerichte tief in die Privatsphäre der Paare eindringen. Dazu waren die Beteiligten im Laufe der Jahre jedoch immer weniger bereit. Zudem war die Scheidung mit wenig Hürden verbunden. Die DDR hatte in ihrem letzten Jahrzehnt eine der höchsten Scheidungsraten weltweit.
Autor: Anja Schröter
Datum: 2019
Art: Buch
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